Magnetfeldtherapie


Pulsierende Magnetfeld-Therapie

Der Wirkungsmechanismus des therapeutischen Magnetfeldes

Die Wirkung der therapeutischen angelegten Magnetfeldes greift auf zellulärer Ebene an. Wichtig hierbei ist der Begriff der "elektromagnetischen Wechselwirkung".
Elektromagnetische Wechselwirkung bedeutet, dass ein Magnetfeld nicht nur durch einen stromdurchflossenen Leiter (z.B. Spule) aufgebaut werden kann, sondern dass auch umgekehrt ein Magnetfeld in einem Leiter wie ihn z.B. unser Körper darstellt, Strom erzeugen kann.

Effekte der Magnetfeld-Therapie auf den Organismus

- Besser Ernährung und Energieversorgung aller Zellen
Aufgrund des verbesserten Ionenaustausch an der Zellmembran kann die Zellspannung optimiert werden, was wiederum zu einem verbesserten Zellstoffwechsel mit erhöhter Energieproduktion führt. Dadurch können in ihrer Leistung eingeschränkte Zellen sich wieder regenerieren und allen wichtigen Organfunktionen nachkommen.
Stoffwechselprodukte aus der Zelle können beschleunigt abtransportiert werden.

Verbesserung der Durchblutung

Durch die Weitstellung bestimmter Gefässbereiche kann der Blutgefässwiderstand gesenkt werden, das Blut fliesst reibungsloser in den Gefässen, die Blutversorgung der Organe wird verbessert.

Indikationen für den Einsatz von pulsierendem Magnetfeld:


Prophylaxe und Gesunderhaltung

Trainingsunterstützung von Sport- und Reitpferden
Verkürzung der Lösungsphase
Lockern und Entspannen der Muskulatur
Vorbeugung von Muskelverhärtungen,
Muskelübersäuerung
Kräftigung der Sehnen und Bänder
Leistungssteigerung
Steigerung der Körperabwehr

Rehabilitation

Verkürzung von Muskelaufbau- und Heilungsphasen
Ausgleich von Bewegungsmangel nach Operationen

Therapie

akute und chronische Gelenkserkrankungen, Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Sehnenzerrungen

Die Magnetfeld-Therapie kann die Durchblutung im betroffenen Bereich verbessern, sie wirkt abschwellend und führt zu einer schnelleren Regeneration von Knorpel-, Knochen- und Bindegewebszellen. Ganz wichtig ist die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung, die zu schnelleren Bewegungsfreiheit führt.

Beispiele: Spat, Hufrollenentzündung, Arthritis, Arthrose, Gelenksgallen, Piephacke, Verrenkungen, Verstauchungen

Muskelverspannungen

Muskelkrämpfe
Muskelfaserzerrungen, Muskelfaserrisse

Die Magnetfeldimpulse können durch die erhöhte Energiezufuhr die Regenerationsrate der Muskel- und Bindegewebszellen steigern.
Der verbesserte Zellstoffwechsel bewirkt eine schnellere Resorption von Stoffwechselprodukten und der entzündlich bedingten Verklebung der Fasern.

Hals-, Rücken-, Bandscheibenprobleme

Die Magnetfeld-Therapie ermöglicht eine tiefgreifende und nachhaltige Durchblutungssteigerung, das Lösen von Verhärtungen und Verklebungen, ein Lockern der Muskulatur sowie eine Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.
Beispiel: Kissing Spines, Dackellähme

Schwellung der Gliedmassen ("dickes Bein")

Durch die Anregung des Kreislaufes wird die im Bein versackte Lymphe schneller abtransportiert.

Phlegmone ("Einschuss")

Die entzündungshemmende, schmerzlindernde und geweberegenerierende Wirkung der Magnetfelder kann als begleitende Therapie die Infektion schneller eindämmen.

Wundheilungsstörungen

Durch die erhöhte Teilungsrate der Haut- und Bindgewebszellen kann es zu einem rascheren Wundverschluss kommen. Die Heilungstendenz ist deutlich verbessert, Wundschwellungen klingen schneller ab und dadurch auch der Wundschmerz.

Knochenbruchheilung (piezoelektrischer Effekt)

Nachgewiesenermassen wird durch den Einsatz pulsierender Magnetfelder die Knochenbruchheilung (Kallusbildung) beschleunigt, ohne das es zu unerwünschten "Überbeinen" kommt.

Kreuzverschlag, Tying up (in Absprache mit dem Tierarzt)

Hier hilft das Magnetfeld, indem es durch die Steigerung von Durchblutung und Lymphabfluss das in der Muskulatur angesammelte Laktat rasch abtransportiert. Schmerzlinderung und Entkrampfung fördern die Wiedererlangen der normalen Beweglichkeit.

akute und chronische-obstruktive Bronchitis, Dämpfigkeit

Der Einsatz der Magnetfeld-Therapie kann hierbei durch die schleimverflüssigende, entzündungshemmende und abwehrsteigernde Wirkung helfen.

akute und chronische Entzündungen

Besonders günstig wirkt hierbei die lokale Anwendung eines Intensiv-Applikators.
Beispiele: Hufgeschwür, Nasennebenhöhlenentzündung, Luftsackentzündung, Augenentzündung, Zahnfleischentzündung, Ekzeme

Kolik (in Absprache mit dem Tierarzt)

Nach Absprache mit dem Tierarzt und Abklärung der Ursache kann die Magnetfeld-Therapie zusätzlich zur eingeleiteten Behandlung gut zur Muskelentkrampfung und Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Nervosität

Bestimmte Frequenzbereiche der pulsierenden Magnetfeld-Signaltherapie können beruhigend und harmonisierend auf die Gehirntätigkeit wirken.

Stoffwechsel

Durch die Signalwirkung ist eine Anregung und Regulierung der Stoffwechseltätigkeit schon auf zellulärer Ebene gegeben. Das pulsierende Magnetfeld aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Ein gesunder Stoffwechsel ist die Basis für die Gesunderhaltung des Tierorganismus.

Gegenanzeigen bei Tieren

Keine bekannt (Hufeisen bei Pferden müssen nicht entfernt werden).
Die Auswirkung auf trächtige Tiere ist noch nicht ausreichend untersucht, deshalb sollte man hier von einer Magnetfeld-Therapie absehen.